‘Bemühungen Abgase zu drosseln sind eine Farce’, sagt ein Führer der Naturvölker.

Frankreich, Lyon den 12 September /e-wire/

“Die Vorstellung der Industrieländer sich das Recht zu erwerben, weiterhin die Atmosphäre zu verschmutzen, indem einfach mehr Bäume  gepflanzt werden, machen aus den Verhandlungen zur Klimaänderung eine Farce,” sagte Hector Huertas ein Führer aus Panama im Auftrag von des neu gegründeten “Forums der Naturvölker und andere  betroffener Gemeinden zur Klimaänderung”, am Eröffnungstags des Treffens der Untergruppen zum Thema Klimaänderung, in Lyon in Frankreich.

Eine Gruppe von 13 Führern aus aller Welt mit Vertretern aus Westsamoa, Ecuador, Kolumbien, Panama, Rwanda, Philipinen, Indonesien, Nepal, Peru und Venezuela hatte sich in Frankreich versammelt, um die Auswirkungen der Klimaveränderung auf Naturvölker zu diskutieren und eine Teilnahme an den Verhandlungen zur Klimaänderung zu formalisieren, damit die Interessen der Naturvölker adressiert werden. Denn bislang hatte man den Naturvölker kaum ein Mitspracherecht bei den Klimaverhandlungen, wo eine weltweite Reduktion der Kohlenstoffabgabe angestrebt wird indem  ein globaler Kohlenstoffemissionshandelsmarkt geschaffen wird, eingeräumt. Die Naturvölker, die in den letzten Wäldern der Erde und anderen bedrohten Lebensräumen wohnen befürchten, daß die Klimapolitik zu einer Enteignung ihrer Länder und Waldbestände führen wird.

“Nicht nur daß einige Naturvölker kleinerer Inselstaaten kurz davor sind ihr Land an steigende Meeresspiegel zu verlieren, sondern Naturvölker der ganzen Welt, insbesondere Waldbewohner laufen Gefahr ihr Land und Einkommen an Projekte, wo Tausende von Hektar mit Bäumen bepflanzt werden sollen, welche als riesige Kohlenstoffschwämme dienen sollen, zu verlieren,” sagte Clark Peteru ein West Samoaner von den Indigeneous Peoples Biodiversity Network. “ Natürlich gereifte Wälder werden abgeholzt um schneller wachsenden Bäumen Platz zu schaffen, und landwirtschaftliche Gebiete werden in Baumplantage verwandelt.”
“ Diese Vorschläge stinken gen Himmel und vermitteln uns den Eindruck als ob etwas getan würde, wenn in Wirklichkeit die tatsächliche Auswirkungen das Problem eher verschlimmern,” behauptete Raymond de Chavez von der philippinischen Naturvölkerorganisation International Centre for Policy, Research and Education.
“ Es erlaubt Industrieländern mit der Verschmutzung der Atmosphäre weiterhin fortzufahren und wirft aber die sozialen Kosten auf einen kleinen Anteil der Bevölkerung. Darüber hinaus schafft es zusätzlich einen Markt für Kohlenstoffemissionen der lediglich den entwickelten Ländern Vorteile bringt. Es werden Profite gemacht, sogar wenn manche Länder unter Wasser verschwinden oder ganze Völker ihr Land verlieren. Es ist obszön.
“ Was wir brauchen, ist ein fundamentaler Wandel in der Philosophie wie wir unsere Beziehung zur Erde betrachten. Nur dann, werden Industrieländer ihre minimalen Versprechungen, die Kohlenstoffemissionen zu reduzieren, ernst nehmen und einhalten, statt herumzuspielen während die Erde brennt,” schloß Antonio Jacanamijoy, allgemeiner Koordinator des

(Sie können diesen Artikel auch im englischen Original lesen.)

Coorinating Body of Indegenious Organisations of the Amazon Basin.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
David Rothschild, 33-6-82827281, oder Betsy Boatner 202- 785- 3334, beide von der Amazon Alliance

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