Wissenschaftliches Symposium Über die Geheimnisse des Wassers

"Wissenschaftliches Symposium über die Geheimnisse des Wassers" an der Veda-Akademie, Schloß Weißenstein von Simone Sauthoff

Eines wurde auf dem "Wissenschaftlichem Symposium über die Geheimnisse des Wassers", das vom 14.-16. November 1997 an der Veda-Akademie auf Schloß Weißenstein stattfand, deutlich: Wasser kann man nicht auf die Formel H2O reduzieren. Wasser ist ein offenes System und steht mit seiner Umgebung in Verbindung. Ja es reagiert sogar auf sie und zeigt je nach Materialeigenschaften und äußerem Einfluß unterschiedliches Verhalten. Wolfram Schwenk sprach davon, man könne Wasser als etwas betrachten, was sich im Vorfeld des Lebendigen befindet: Es hat zwar noch nichts Lebendiges, aber es ist auch nicht mehr so starr und tot wie ein Festkörper. Peter Augustin nannte zwei Arten von Wasser, wobei er eines als "lebendig" bezeichnete, Ronald Engert sprach vom "naturrichtig fließenden" Wasser. Wasser besitzt also offensichtlich Eigenschaften, die uns der heutige Umgang mit ihm - Wasser unter Druck aus der Leitung, isoliertes Abfüllen in Flaschen, begradigte Flußläufe - vergessen läßt.

Die Vorträge des Symposiums waren sowohl wissenschaftlicher als auch esoterischer Art und reichten von Wasserinformierung und Wasserenergetisierung über Oberflächenspannung bis hin zur Erlangung eines besseren Naturverständnisses durch Einfühlungsübungen. So bekam der Zuhörer viele Denkanstöße und mögliche Zugänge zum Verständnis des Wassers.

Wolfram Schwenk, Limnologe am Institut für Strömungswissenschaften in Herrischried und Sohn von Theodor Schwenk, der u. a. durch sein Buch "Das sensible Chaos" Bekanntheit erlangt hat, vermittelte dem Zuhörer als Hauptreferent des Symposiums ein weitreichendes Verständnis vom Wasser, welches er anhand der Forschungsergebnisse des Instituts für Strömungswissenschaften belegte.

Wolfram Schwenk zeigt den Teilnehmern, wie Wasser Formen bildet, solange man es gleichmäßig bewegt. Besteht z. B. ein gleichmäßiger Wasserstrom, so nimmt ein Wasserstrahl eine stabile Form an, die man sogar mathematisch berechnen kann. Schwenk nannte die "Gestaltbildung durch Bewegung". Interessanterweise ist die Art der Gestaltbildung im Wasser mit einhüllenden, einrollenden und meist paarweise einstülpenden Bewegungen von außen nach innen ein Bewegungsprinzip, das überall in der organischen Natur dort vorgefunden werden kann, wo die tierischen und menschlichen - in Grenzen auch die pflanzlichen - Organismen ihre Organe und Körper aufbauen. So zeigt Schwenk z.B. das Dia eines gefärbten Wasserwirbels, der täuschend echt der Röntgenaufnahme eines menschlichen Kehlkopfes ähnelte. So trifft man auf der Ebene der Bewegung und der aus der Bewegung heraus entstehenden Gestaltbildung gleiche Gesetzmäßigkeiten beim Wasser, bei Flüssigkeiten und bei lebenden Organismen an. Im Wasser gibt es eine "schöpferisch-kreative Zone", wo die organartige Gestaltbildung stattfindet. Gerade die Instabilität ist physikalisch gesehen die Voraussetzung dafür, daß das Wasser durch Bewegung geöffnet wird und sich die Gestaltbildungsprinzipien der organischen Natur ausbilden können, die im ruhenden Wasser fast keinen Zutritt haben. Diese Eigenschaft ist es, die Wasser als Lebensvermittler agieren läßt. Es gibt Bedingungen der organischen Natur an die stoffliche Welt weiter und übt eine Art Erneuerungstätigkeit aus. Voraussetzung dafür ist, daß es die Form nicht festhält, sondern sie in der Bewegung weiter verwandelt. Diese verändert sich, klingt ab, vergeht und gibt damit Gelegenheit für Neues.

Den Höhepunkt des Vortrages bildete die Tropfenbildmethode, die in den sechziger Jahren von Theordor Schwenk entwickelt wurde. Diese Methode veranschaulicht den Zusammenhang zwischen der gestaltbildenden Bewegung des Wassers und seiner Qualität. Hochwertiges Wasser weist im Gegensatz zu Wasser mit geringerer Qualität vielfältige Wirbelformen auf.

Der Vortrag von Ronald Engert vom Institut zur Erforschung der Sanskritschriften und Herausgeber der Zeitschrift "Tattva Viveka" befaßte sich mit den Erkenntnissen, die Viktor Schauberger, Sohn einer Försterfamilie aus Österreich Anfang bis Mitte dieses Jahrhunderts durch Naturbeobachtungen gewann. Das Verständnis vom Wasser, welches in diesem Beitrag vermittelt wurde, war eher intuitiver Art und brachte Erkenntnisse, die der heutigen Wissenschaft sicherlich zum großen Teil noch unbekannt sind.

Viktor Schauberger erkannte, daß es neben dem allgemein in der Technik verwendeten Druckprinzip, wie es zum Beispiel im Motor Anwendung findet, auch ein Zugprinzip geben muß. Auch verstand er, daß die Natur, um Dinge aufzubauen, hervorzubringen eben dieses Prinzip anwendet, zum Beispiel um Zellen aneinander zu binden und Organismus entstehen zu lassen. Die Verdichtung, die dabei erfolgt, läßt die Qualität steigen.

Dieses kann man auch im Wasser beobachten: Wasser hat am Anomaliepunkt (+4C) seine größte spezifische Dichte und somit die höchste Qualität. In diesem Zustand gelangt es aus der Erde, nachdem es in der Erde unter Licht- und Luftabschluß einen Reifeprozeß vollzogen hat. Seine dichte Struktur kann es noch bis zu einer Temperatur von 9°C aufrechterhalten. Im Winter bei Frost erwärmt es sich auf 8°C und im Sommer geht die Temperatur auf 4°C zurück.

Die Levitation ist ein grundlegendes Prinzip, welches man kennen muß, um Wasser zu verstehen. Zwei Beobachtungen führten dazu, daß Viktor Schauberger die Levitationsenergie (-Auftriebsenergie) entdeckte, die den Gegenpol zur Gravitation bildet: Zum einen verwunderte ihn eine Forelle in einem Bach, die stromaufwärts schwamm, in reißender Strömung bewegungslos stehen blieb und sogar einen Wasserfall überwand. Er schlußfolgerte, daß eine noch nicht bekannte Form von Energie der Forelle dieses ermöglichen mußte.

Zum anderen wurde er auf Hochquellen aufmerksam, die in großer Höhe aus Bergfelsen entsprangen, was ihm zu denken gab. Schauberger verstand die Wechselbeziehungen in der Natur, die Spannungen, die entstehen und die Bewegung, die aus der Polarität hervorgeht. Die Levitationseenergie, so fand er heraus, entsteht durch das Einspulen des Wassers, welches sich abkühlt und verdichtet. Der Levitationsstrom nimmt mit steigendem geologischem Gefälle zu und zieht sich "wie ein Seelenfaden", so zitiert Ronald Engert Viktor Schauberger, durch den ganzen Bach bzw. Fluß hindurch bis zur Quelle (stromaufwärts) und läßt diesen zu einer Einheit werden.

Naturrichtig fließendes Wasser bildet Wirbel, Wellenformen und Mäander. Steine im Bachbett sind dabei ein Anstoß für die einrollenden, einspulenden Bewegungen des Wassers, die Wirbelbildung und das Einnehmen der Spiralform, welche das Wasser verdichtet und qualitativ aufwertet. Die Spirale ist ein offenes System, in dem bestimmte Umbauprozesse ablaufen, Lebensenergie in das Wasser eingebaut wird, organische Substanzen entmaterialisiert und in die energetische Form Überführt werden. Die Achsmitte der Spirale bezeichnet Schauberger als Verbindungsstück zur höheren Dimension.

Das Geschiebe im Bachbett hat jedoch noch eine weitere Funktion. Die hohe Tragfähigkeit + Schleppkraft von gesundem Wasser ist in der Lage, Geschiebe im Bachbett mitzutransportieren. Die Steine werden dabei gedreht und langsam wärmelos zerrieben. Dabei geben an das Wasser wichtige Spurenelemente ab. Aus den organischen Einschlüssen, die sich als Schwebstoffe im Wasser befinden, wird die Levitationsenergie freigesetzt. Die Spurenelemente wirken hier als Katalysatoren. Gleichzeitig sind die Schwebstoffe wichtige Nahrung für die umliegende Vegatation. Diese ist notwendig, um das Wasser, wenn es naturrichtig fließt, zu beschatten. Ist es nämlich der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt, erhitzt es sich und verliert an Qualität. Es bekommt aggressive Eigenschaften, schwemmt das Ufer ab und verhindert Vegetationsbildung. Außerdem verliert es seinen Biomagnetismus, seine Zugenergie. Die Zugenergie, so zitiert Ronald Engert, verliert das Wasser auch bei akademisch-technisch (hydraulisch) bewegten Flußläufen. Das Wasser verliert seine Wachstumsfähigkeit, beginnt zu verwesen und stirbt ab. Es erstickt regelrecht, weil es die metaphysische Einsogkraft verliert. Dadurch bleibt es unbefruchtet von den in den Mineralien erstarrten "Fruchststoff- und Qualitätsstoffbeständen" und wird taub. Es wird nährstofflos, müde und beginnt zu verfaulen. Das Wasser versandet sein Bett, und es kommt zu Überschwemmungen und Erosionserscheinungen. Der Bodenertrag auf den umliegenden Feldern und Fluren sinkt.

Hat das Wasser hingegen die Möglichkeit, naturrichtig zu mäandrieren, so baut es Spannungen auf. Es beginnt zu pulsieren und wird belebt. Auf molekularer, atomarer Ebene laufen dabei Prozesse ab, die das Wasser so beeinflussen, daß kalte Gärprozesse die Folge sind, im Laufe derer das Wasser erfrischt, in seiner Qualität verbessert und schließlich sogar vermehrt wird. Es ist offensichtlich, daß wir heute mit Wasser mangels tieferen Verständnisses falsch umgehen. Die Folgen, die dieser Umgang mit sich bringt, sind sicherlich nicht faßbar. Es sei hier nur das Stichwort "Heilwasser" genannt, um einen Hinweis darauf zu geben, daß die Qualität des Wassers einen erheblichen Einfluß auf den Körper ausübt. Es stellt sich also die Frage welche Effekt unreife, aus dem Grundwasser gewonnenes, oder gar Leitungswasser auf den Körper hat. Fazit des Symposiums war die Einsicht der Notwendigkeit, ein besseres Verständnis vom Wasser zu bekommen, wie es in alten Kulturen bereits herrschte. Daraus würde automatisch ein sinnvollerer, wesensgemäßer Umgang mit Wasser erfolgen.

Simone Sauthoff

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Veda Akademie, Hirschgrund 94, 01814 Schöna, Tel. 035928/80981, Fax: 035028/80982 gerne zur Verfügung.

Quellennachweis:
Olof Andersson (1997) "Lebendes Wasser", Ennsthaler Verlag, A-4402 Steyr
Implosion-Biotechnische Nachrichten Br. 112-118, 19995 - 1997, Herausgeber:
Verein für Implosionsforschung und Anwendung e.V., Windschlägerstr. 58, 77652 Offenburg

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